Am ersten Adventsamstag 2025 blicken die heimischen Händler mit Zufriedenheit auf den Start ins Weihnachtsgeschäft zurück. Laut vienna.at verzeichneten zahlreiche Einzelhändler und Einkaufszentren bis zu 10 Prozent mehr Kunden im Vergleich zum Vorjahr. Das positive Feedback kam nicht nur von den Händlern, sondern auch von Rainer Trefelik, dem WKÖ-Handelsobmann, der sich über die günstigen Wetterbedingungen freute, die zur hohen Besucherzahl beitrugen.

Einkaufsstraßen in Landes- und Bezirkshauptstädten sowie Weihnachtsmärkte wurden gut besucht, und die Black Friday- und Black Week-Angebote führten zu einer hohen Frequenz im stationären Handel. Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbands, bezeichnete das erste Adventwochenende als vielversprechenden Start in das Weihnachtsgeschäft 2025. Die starke Nachfrage nach Spielzeug, Büchern, Parfüms und Elektro-Produkten konnte nicht übersehen werden, und auch Modehändler hatten zahlreiche Kunden.

Beliebte Produkte und Prognosen

Im Lebensmittelhandel zeigten sich Verbraucher besonders angetan von „Last-Minute“-Adventkalendern und Schoko-Weihnachtsmännern. Die 16 heimischen Einkaufszentren der Spar European Shopping Centers (SES) verzeichneten am ersten Adventsamstag rund 30 Prozent mehr Besucher als an gewöhnlichen Samstagen. Der SES-CEO Christoph Andexlinger äußerte sich optimistisch über die zukünftige Besucherfrequenz.

Die Handelsforscher der Johannes Kepler Uni Linz (JKU) prognostizieren für 2025 Weihnachtsausgaben von 2,35 Milliarden Euro, was im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg darstellt, das Vorjahresvolumen lag bei 2,33 Milliarden Euro. Rund 80 Prozent dieser Ausgaben wird dem stationären Einzelhandel zugeschrieben, während nur 20 Prozent auf den Online-Handel entfällt. Die Bedeutung des Weihnachtsgeschäfts variiert jedoch je nach Branche: Während sie in einigen Bereichen zurückgegangen ist, bleibt sie für Buch- und Spielwarenhandel sowie Parfümerien essenziell für den Jahresumsatz.

Zusätzlich berichten &kurier.at, dass die Winterwetterbedingungen in Teilen Österreichs den Einkauf fördern und die hohe Kundenfrequenz auch durch die gut besuchten Weihnachtsmärkte nochmals gesteigert wurde. Dies zeigt deutlich, dass der stationäre Handel in der ersten Adventswoche nach wie vor stark gefragt ist und die Konsumenten bereit sind, für Geschenke, insbesondere Spielwaren und Süßigkeiten, zu investieren.

Der handelsdaten.de zufolge erzielt das Weihnachtsgeschäft, das die Monate November und Dezember umfasst, etwa 15 Prozent des Jahresumsatzes des Einzelhandels. Besonders bemerkenswert ist, dass Spielwaren- und Buchhändler in dieser Zeit rund ein Viertel ihres Jahresumsatzes generieren.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Start ins Weihnachtsgeschäft 2025 optimistisch stimmt und sowohl Händler als auch Verbraucher von den zahlreichen Angeboten und der guten Stimmung zur Adventszeit profitieren.