Am 30. Dezember 2025 wurden in Wien-Floridsdorf bei routinemäßigen Kontrollen mehrere hundert Kilogramm illegal gelagerte Pyrotechnik in einem Geschäftslokal entdeckt. Diese Menge stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Anrainer, Mitarbeiter und Kunden dar, wie die Gruppe Sofortmaßnahmen in einer Pressemitteilung berichtet. Die Feuerwehr Wien wurde mit dem fachgerechten Abtransport der sichergestellten Pyrotechnik beauftragt. Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen, betont die Unzulässigkeit solcher Mengen in einem Geschäftslokal, insbesondere in dicht besiedelten Gebieten, wo potenzielle Gefahren durch Explosionen oder Brände bestehen können.

Die Entdeckung der illegalen Lagerung wirft Fragen über die Einhaltung der Vorschriften zur Lagerung pyrotechnischer Produkte auf. Nach dem Pyrotechnikgesetz 2010 dürfen in gewerblichen Betriebsanlagen bis zu 10.000 kg Nettoexplosivstoffmasse gelagert werden, jedoch gilt dies nicht für Betriebe, die selbst pyrotechnische Gegenstände erzeugen.

Sicherheitsrisiken und Kontrolle

Die Gruppe Sofortmaßnahmen plant, die intensiven Kontrollen weiterzuführen, um sicherzustellen, dass solche gefährlichen Lagerpraktiken nicht mehr vorkommen. Die potenziellen fatalen Folgen, die aus einer Explosion oder einem Brand resultieren könnten, sind ein wesentlicher Anlass für diese Maßnahmen. Hillerer hebt hervor, dass die Sicherheit der Öffentlichkeit oberste Priorität hat.

Die Vorfälle in Wien-Floridsdorf zeigen die Notwendigkeit von strengen Kontrollen und die konsequente Umsetzung der geltenden Gesetze im Umgang mit pyrotechnischen Produkten. Laut Informationen von ORF Wien ist dies nicht das erste Mal, dass der illegale Handel und die unsachgemäße Lagerung von Pyrotechnik in der Stadt für Aufsehen sorgen. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Erkenntnisse die zukünftigen Kontrollen bringen werden.