In der Nacht auf Mittwoch, am 31.12.2025, kam es in der Kolbegasse im Wiener Stadtteil Liesing zu einem gefährlichen Vorfall. Ein Böller wurde in einem Schneeräumfahrzeug gezündet, was gegen 3 Uhr früh zu einer heftigen Explosion führte. Anwohner wurden durch den gewaltigen Knall aus ihrem Schlaf gerissen und berichteten, dass das Geräusch vergleichbar mit einem Terroranschlag sei, wie Krone berichtet.

Die Explosion war so kraftvoll, dass Teile des Schneeräumfahrzeugs, darunter ein schwerer Traktorreifen samt Felge und Achse, über die Straße geschleudert wurden und auf einem Parkplatz landeten. Zudem wurden ein Gartenzaun und ein Kabelkasten durch die Druckwelle erheblich beschädigt. Das betroffene Fahrzeug gehört einer privaten Schneeräumfirma und dürfte als Totalschaden angesehen werden. Polizei und ein Brandschutzsachverständiger sicherten den Bereich und führten Ermittlungen durch.

Weitere Vorfälle in Wien

Zusätzlich zu diesem Vorfall wurden in Wien zwei Personen schwer verletzt durch den Einsatz von Böllern und einer Rakete. Detailinformationen zur genauen Verletzung und dem Hergang des Vorfalls wurden nicht veröffentlicht, meldet ORF.

Die Vorfälle werfen ein Licht auf die Gefahren, die mit privatem Feuerwerk verbunden sind, insbesondere zur Silvesterzeit. Diese Problematik ist nicht neu. Weltweit fordern Gruppen, wie eine aus Nebraska, strengere Vorschriften und Kontrollen für den Einsatz von Hochrisiko-Feuerwerkskörpern. Vergleichsweise haben Länder wie Finnland und die Niederlande durch strenge Regulierungen sowohl den Verkauf als auch den Zeitraum für privates Feuerwerk ihre Silvesteropfer halbiert, so Spektrum.