Der österreichische Film „Aufputzt is'“ erfreut sich derzeit großer Beliebtheit und hat bereits rund 400.000 Zuschauer in die Kinos gelockt. Dies veranlasste die Filmindustrie dazu, dem Streifen das „Goldene Ticket“ zu verleihen, das an Filme mit über 300.000 Zuschauern vergeben wird. In den letzten 50 Jahren gelang dies nur sechs österreichischen Filmen. Damit reiht sich „Aufputzt is'“ auf Platz 4 in der ewigen Bestenliste der heimischen Filme ein, nur übertroffen von „Hinterholz 8“, „Poppitz“ und „Müllers Büro“. Diese Erfolge könnten noch wachsen, da der Film weiterhin in den Kinos läuft und noch mehr Zuschauer anziehen könnte. Regie führte Claudia Jüptner-Jonstorff.
In der von Gery Seidl und Thomas Stipsits produzierten Komödie spielt Gery Seidl die Hauptrolle des Bauleiters Andi, der durch eine chaotische Weihnachtszeit und fehlende Klotüren auf seiner Baustelle mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert ist. Sein Versuch, den Weihnachtsfrieden wiederherzustellen, wird durch den Druck von Geschäftspartnern und familiäre Konflikte zusätzlich erschwert. An seiner Seite spielen Marlene Morreis als Ehefrau Steffi und Maria Hofstätter als Schwiegermutter, während zahlreiche Gastauftritte von bekannten Persönlichkeiten den Film bereichern.
Beeindruckende Ticketverkäufe
„Aufputzt is’“ hat sich als der besucherstärkste österreichische Kinofilm des Jahres etabliert. Allein am ersten Wochenende nach der Premiere wurden 38.374 Tickets verkauft. Am 2. Dezember überschritt der Film die 100.000er-Marke und übertraf 13 Tage später, am 8. Dezember, bereits die 200.000 verkauften Tickets. Produzent Florian Gebhardt hebt hervor, dass viele Zuschauer mehrmals ins Kino gehen, um neue Pointen zu entdecken. Während des Festtags am Montag soll der Ticketverkauf zusätzlich angeheizt worden sein.
In den ersten drei Quartalen 2023 war der Markt für heimische Filme um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. „Aufputzt is’“ hat jedoch dazu beigetragen, diesen Trend umzukehren und die Zuschauerbilanz deutlich zu verbessern. In Raum steht zudem, dass ab dem 4. Dezember der Film auch in Deutschland unter dem Titel „Aufputzt is‘ – Ein Weihnachtsdebakel“ starten wird.
Ein Film für die ganze Familie
Die zentrale Botschaft und die humorvolle Handlung von „Aufputzt is'“ haben entscheidend dazu beigetragen, das Interesse der Zuschauer zu wecken. ÖFI-Chef Roland Teichmann betont, dass Family Entertainment oft ein ausschlaggebender Erfolgsfaktor ist, insbesondere in der Weihnachtszeit. Gery Seidl selbst äußerte, dass er keinen Druck verspüre, da im Vorfeld keine konkreten Besucherzahlen kommuniziert wurden, und er hofft, mit dem Film die Zuschauerzahlen weiter zu steigern.
Mit nur sechs Wochen Zeit, um die Kinos zu bespielen, bleibt abzuwarten, wie lange der Erfolg des Films anhalten wird. Die Filmwirtschaft in Österreich zeigte in den vergangenen Jahren eine positive Entwicklung, mit einem Umsatz von 1,372 Milliarden Euro im Jahr 2021 und durchgehender Unterstützung in Form von Förderungen. Der Film „Aufputzt is'“ könnte somit nicht nur ein bedeutender Erfolg für die Kinolandschaft sein, sondern auch ein wichtiger Impuls für die österreichische Filmwirtschaft insgesamt, die sich langsam von den Herausforderungen der Pandemie erholt.
Insgesamt zeigt der starke Besucherzuspruch für „Aufputzt is'“ das anhaltende Interesse an heimischen Produktionen und bietet Anlass zur Hoffnung auf eine nachhaltige Verbesserung der Kinolandschaft in Österreich.
Vienna.at berichtet, dass …
Kurier.at hebt hervor, dass …
Filminstitut.at belegt die Fakten, dass …