Am 25. Dezember 2025 präsentiert sich das Wetter in Österreich von seiner ungemütlichen Seite. Wie exxpress.at berichtet, sorgt ein schwacher Tiefdruckeinfluss zusammen mit kalter Luft aus dem Nordosten für unbeständiges Wetter. Ein Tief über Italien verstärkt diese Wetterlage und führt dazu, dass der Donauraum von lebhaftem bis kräftigem Ostwind betroffen ist, der die gefühlten Temperaturen spürbar senkt.

Die Höchstwerte liegen an diesem Christtag landesweit zwischen -2 und +2 Grad. Besonders alarmierend sind die für die Steiermark, Salzburg, Kärnten und Burgenland ausgegebenen Schnee-Warnungen der Stufe Gelb, laut der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Im Westen und Norden zeigt sich das Wetter jedoch freundlich, mit einer Mischung aus Sonne und Wolken, nachdem morgendliche Nebelfelder aufgelöst wurden.

Wetterentwicklung an den Feiertagen

Für den Stefanitag ist eine leichte Wetterberuhigung in Aussicht, besonders im Südosten, wo dichte, hochnebelartige Wolken dominieren und das Wetter meist trocken bleibt. Laut den aktuellen Vorhersagen steigen die Temperaturen am Nachmittag auf -1 bis +4 Grad, sodass sich vor allem im Westen und Norden sonnige Verhältnisse einstellen. Im Osten hingegen löst sich der Hochnebel auf, und es entwickelt sich ein Mix aus Sonne und Wolken.

Ab dem Wochenende wird ein kräftiges Hochdruckgebiet, dessen Zentrum über Belgien liegt, erwartet. Dieses Hochdruckgebiet mit einem Kerndruck von über 1040 hPa wird die aktuellen Tiefdruckgebiete auf Abstand halten und damit mehr Sonnenschein in Aussicht stellen, zumindest in den höheren Lagen. In den Niederungen könnte allerdings die Neigung zu Nebel und Hochnebel zunehmen, wie tagesschau.de erklärt.

Ein Blick auf die langfristigen Wettertrends

Eine stabilere Hochdrucklage könnte im Frühling und Sommer für ungetrübten Sonnenschein sorgen, während sie im Herbst und Winter häufiger Nebel und Hochnebel mit sich bringt. Die Meteorologen von ARD Alpha weisen darauf hin, dass die Nebelbildung stark von der Feuchtigkeit der unteren Luftschichten abhängt. Ein Wetterwechsel könnte jedoch abrupt eintreten, etwa wenn das Azorenhoch nach Süden abgedrängt wird, wodurch Tiefdruckgebiete aus dem Norden nach Mitteleuropa gelangen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Weihnachtszeit in Österreich eher frostig und ungemütlich begann. Die Wetterprognosen zeigen jedoch Licht am Ende des Tunnels, da realistische Chancen auf freundliches Wetter und steigende Temperaturen ab dem Wochenende in Aussicht stehen. Dabei bleibt es spannend, wie sich die Wetterlage entwickeln wird, insbesondere mit Blick auf die mögliche Rückkehr von Tiefausläufern zu Beginn der kommenden Woche.