Beim Auftaktspringen der 74. Vierschanzentournee in Oberstdorf setzte sich der Slowene Domen Prevc mit einer beeindruckenden Leistung durch und sicherte sich den Sieg. Prevc absolvierte Sprünge von 141,5 m und 140,0 m und erzielte damit insgesamt 316,7 Punkte. Diese Darbietung stellte nicht nur seine Dominanz, sondern auch den Abstand zu seinen Verfolgern eindrucksvoll unter Beweis. Laola1 berichtet, dass der Abstand zwischen Prevc und der Konkurrenz vor allem für die österreichischen Athleten nicht unerheblich ist.
Daniel Tschofenig aus Österreich belegte den zweiten Platz mit 132,0 m und 134,0 m, was ihm insgesamt 299,2 Punkte einbrachte. Obwohl er sich über seinen ersten Podestplatz bei dieser prestigeträchtigen Veranstaltung freuen konnte, betonte Tschofenig, dass die Tournee noch lange nicht entschieden sei, vielmehr handele es sich um einen Marathon, bei dem alles möglich sei. Jan Hörl, der als Zweiter ins Rennen ging, fiel im zweiten Durchgang auf den vierten Platz zurück, zeigte sich jedoch zufrieden und ist überzeugt, dass der Tourneesieg weiterhin erreichbar ist, da noch drei Stationen ausstehen.
Starke Leistung der österreichischen Athleten
Österreichs Springer überzeugten insgesamt mit starken Leistungen. Neben Tschofenig und Hörl sprang auch Felix Hoffmann aus Deutschland auf das Podium und sicherte sich den dritten Platz (132,5 m, 136,0 m; 297,3 Punkte). Philipp Raimund aus Deutschland und Ryoyu Kobayashi aus Japan folgten dicht dahinter auf den Plätzen fünf und sechs. In der Gesamtwertung führt derzeit Prevc mit 951 Punkten, gefolgt von Ryoyu Kobayashi mit 691 Punkten, was die Stärke des Slowenen unterstreicht.
Ein weiterer interessanter Punkt war die Disqualifikation des slowenischen Springers Timi Zajc, der ursprünglich punktgleich mit Tschofenig auf Platz zwei lag, aufgrund eines nicht regelkonformen Anzugs. Diese Entscheidung kam für viele Zuschauer überraschend, da die Veranstaltung vor ausverkauften Rängen stattfand: 25.500 Zuschauer waren in der Arena zugegen und feuerten die Athleten an.
Ausblick auf die kommenden Wettkämpfe
Trainer Andreas Widhölzl äußerte sich lobend über die Leistungen seiner Athleten, auch wenn diese nicht als Top-Favoriten angereist sind. Der nächste Wettkampf findet am 31. Dezember in Garmisch-Partenkirchen statt, wo die Athleten sowohl ein Training als auch die Qualifikation absolvieren werden, gefolgt vom Neujahrsspringen am 1. Januar. Die Spannung bleibt hoch, da die Tournee erst am Anfang steht und sich die Möglichkeit bietet, dass „Magisches passieren kann“, wie Prevc treffend anmerkte.
Die Dynamik der Vierschanzentournee verspricht ein spannendes Wettkampfformat, und die kommenden Tage könnten entscheidend dafür sein, welche Athleten sich in der Gesamtwertung behaupten können. Das nächste Ereignis wird mit großer Spannung erwartet und könnte weitere Wendungen im Wettbewerb bringen.