Am 30. Dezember 2025 kam es in Scheffau am Wilden Kaiser, Bezirk Kufstein, Tirol, zu einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 22:20 Uhr verlor eine 64-jährige deutsche Fahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug auf einer schneebedeckten Straße. Bei dem Vorfall wurden die Fahrerin, ihr 73-jähriger Beifahrer sowie ein Ehepaar im Alter von 51 und 55 Jahren, ebenfalls deutsche Staatsbürger, verletzt. Das Auto stürzte 15 Meter über eine Böschung, nachdem die Fahrerin versucht hatte, einem vor ihr fahrenden Fahrzeug auszuweichen, und dabei ins Rutschen geriet. Alle vier Insassen wurden durch die Feuerwehr aus dem Wagen gerettet und anschließend ins Krankenhaus nach St. Johann in Tirol gebracht. Die Polizei kündigte an, dass Berichte nach Abschluss der Erhebungen an die zuständigen Stellen weitergeleitet werden.
Die glatten Straßen, die für diesen Unfall verantwortlich waren, sind leider kein Einzelfall. Wie meinbezirk.at berichtet, sorgten bereits frühere Vorfälle am 8. Dezember in Alpbach und Gerlos für Fahrzeugabstürze, ebenfalls bedingt durch rutschige Fahrbahnen. In Alpbach geriet ein 64-jähriger Fahrer beim Rückwärtsfahren auf einer Privatstraße ins Rutschen, als er seine Schneeketten anlegen wollte. In Gerlos kam es zu einem weiteren Unfall, bei dem die Insassen sich glücklicherweise selbst aus ihrem hängengebliebenen Fahrzeug befreien konnten.
Wintereinbruch und seine Gefahren
Der Hintergrund dieser Vorfälle ist ein massiver Wintereinbruch, wie n-tv.de berichtet. In Teilen Deutschlands und Österreichs kam es zu glatten Straßen und gefährlichen Bedingungen, die zahlreiche Unfälle zur Folge hatten. Besonders kritisch waren die Umstände in Bayern, wo mehrere Verkehrsunfälle aufgrund von Glatteis registriert wurden. Die Wetterprognosen warnen vor weiterem Schnee und gefrierendem Regen, insbesondere im Süden und Südosten, was die Verkehrssituation weiter verschärfen könnte.
Insgesamt zeigt die Serie von Unfällen die Gefahren, die mit winterlichen Verhältnissen verbunden sind. Besonders auf schneebedeckten und glatten Straßen ist Vorsicht geboten, um ähnliche tragische Vorfälle zu vermeiden. Die Behörden raten Autofahrern, ihre Geschwindigkeit anzupassen und sich auf die rutschigen Straßenverhältnisse einzustellen.