Heute, am 1. Jänner 2026, feierte Sydney den Jahreswechsel mit einem beeindruckenden Feuerwerk, jedoch unter dem Zeichen der Trauer und des Gedenkens. Zwei Wochen nach einem tragischen Terroranschlag am Bondi Beach, bei dem 15 Menschen starben, wurde das Feuerwerk als stille Hommage für die Opfer gestaltet. Dies berichtet vienna.at.
Bereits im Vorfeld wurde eine massive Sicherheitsvorkehrung getroffen, um die Feierlichkeiten sicher zu gestalten. Rund um die Harbour Bridge und das Sydney Opera House waren etwa 1,1 Millionen Menschen versammelt. Die Polizei war mit einem verstärkten Aufgebot präsent, und einige Beamte trugen sogar Langwaffen, was in Australien unüblich ist. Premierminister Chris Minns ermutigte die Bevölkerung, die traditionellen Feierlichkeiten in vollen Zügen zu genießen, trotz der jüngsten Ereignisse.
Silvestermagie trotz Trauer
Das diesjährige Feuerwerk dauerte mehr als zwölf Minuten und umfasste rund neun Tonnen Pyrotechnik. Während einer Schweigeminute vor dem Jahreswechsel zeigten die Projektoren auf der Harbour Bridge die Worte „Peace“ und „Unity“ sowie eine Chanukkia. Um 21 Uhr wurde die Brücke in weißes Licht getaucht, begleitet von der Projektion einer Taube, was die Verbundenheit mit den Opfern symbolisieren sollte. Die Stimmung war von Respekt und Nachdenklichkeit geprägt, während die Feiernden Kerzen anzündeten und sich in Stille erinnerten. rnd.de hebt hervor, dass die Feierlichkeiten trotz der Trauer eine Botschaft der Hoffnung und des Zusammenhalts transportierten.
In Sydney war die Feierlichkeit nicht nur ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern, sondern auch eine Möglichkeit für die Menschen, ihr Leben fortzusetzen. Die Oberbürgermeisterin Clover Moore betonte die Wichtigkeit des Zusammenkommens und der Reflexion über die tragischen Ereignisse. Um 23 Uhr leuchteten die Smartphones der Feiernden als Zeichen der Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft.
Globale Feiern im Schatten des Unheils
Der Jahreswechsel wurde jedoch nicht nur in Sydney gefeiert. Um 11:00 Uhr MEZ begrüßte Kiritimati, ein Atoll in Kiribati, das neue Jahr als erste Region der Welt. Auch Neuseeland feierte um 12:00 Uhr MEZ mit einem spektakulären Feuerwerk am Sky Tower in Auckland. In Wien startete der traditionelle Silvesterpfad am Nachmittag mit mehr als 100 Stunden Programm bei freiem Eintritt und blieb bis 18:00 Uhr ohne Zwischenfälle. Die Stimmung dort war entspannt und fröhlich, was von vienna.at bestätigt wird.
Asiatische Länder wie Indonesien sowie Städte wie Singapur, Busan und Bangkok feierten ebenfalls mit eindrucksvollen Feuerwerken. In Hongkong hingegen wurde das traditionelle Feuerwerk über dem Victoria Harbour abgesagt, nachdem ein schwerer Brand in einem Wohngebäude mindestens 160 Todesopfer gefordert hatte.
Die globalen Feierlichkeiten zum Jahreswechsel spiegeln die Vielfalt und die unterschiedlichen Umstände wider, unter denen die Menschen das neue Jahr begrüßen. Während einige mit Freude feiern, verbinden andere ihre Feierlichkeiten mit Gedenken und Respekt. 26 Stunden benötigt die ganze Welt, um ins neue Jahr zu rutschen, während Amerikanisch-Samoa der letzte bewohnte Ort sein wird, der das neue Jahr 12 Stunden nach Österreich begrüßt.