Am 30. Dezember 2025 fand eine festliche Veranstaltung in der Hofburg statt, bei der rund 50 „Heilige Drei Könige“ aus Österreich und Südtirol empfangen wurden. Dieses Jahr steht die Aktion unter dem Motto „Gemeinsam Gutes tun“ und soll von 27. Dezember 2025 bis 6. Januar 2026 Segen für das neue Jahr in ganz Österreich bringen. Bundespräsident Alexander Van der Bellen und seine Gattin Doris Schmidauer würdigten in ihren Ansprachen das Engagement der Sternsinger, die sich traditionell für Menschen in Not einsetzen.

Der Brauch des Sternsingens, der im Mittelalter entstand, lässt sich biblisch auf die Sterndeuter zurückführen, die dem Stern von Bethlehem zur Krippe folgten und dem Jesuskind kostbare Gaben brachten. Heute verkleiden sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene in königliche Gewänder und ziehen von Tür zu Tür. Neben den Segenswünschen sammeln sie Spenden, um das Leben von Menschen in Armutsregionen zu verbessern. Die Dreikönigsaktion, das Hilfswerk der Katholischen Jungschar, unterstützt über 500 Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika, die das Leben von über einer Million Menschen verbessern. Diese Initiative setzt sich für eine Welt ohne Armut und Ausbeutung ein und fördert das Teilen mit den Ärmsten.

Geschenke und Unterstützung

Im Rahmen des Empfangs wurde den „Heiligen Drei Königen“ ein Fotobuch der Partnerorganisation aus Tansania über starke Frauen sowie Umwelt- und sozialverträgliche FAIRTRADE-Produkte überreicht. Darüber hinaus gab es den traditionellen Sternsingertee, der die Verbindung zur Hilfsaktion unterstreicht. Die Aktion fördert den Gedanken, Hoffnung zu spenden und Menschen nachhaltig aus ihrer Notlage zu befreien.

Die Dreikönigsaktion läuft nicht nur während der Sternsingerzeit, sondern ist ein österreichweiter Spendenmarathon, der auch in den Pfarren des Landes Unterstützung erfährt. Hier wird deutlich, wie eng der Brauch des Sternsingens mit dem Engagement für Frieden und Gerechtigkeit verknüpft ist. Indem die Sternsinger ihre Botschaft von Hoffnung und Solidarität verbreiten, setzen sie ein starkes Zeichen für die Gemeinschaft und den Zusammenhalt, das auch über die Aktion hinaus trägt.