Am 18. Juni 2025 fand in der Aula der Pädagogischen Hochschule Steiermark die Kinder-Tierschutzkonferenz statt, die von dem Verein „Tierschutz macht Schule“ organisiert wurde. Sechs Schulklassen aus der Steiermark nahmen an dieser wichtigen Veranstaltung teil. Ziel der Konferenz war es, Kindern und Jugendlichen eine Plattform zu bieten, um sich intensiv mit Tierschutzthemen auseinanderzusetzen und eigene Lösungen zu entwickeln. Themen wie Heim-, Nutz- und Wildtiere wurden dabei besonders in den Fokus gerückt, um das Bewusstsein für diesen bedeutenden Bereich zu schärfen.
Landesrat Hannes Amesbauer, Tierschutzreferent der Landesregierung, zeigte besonderes Interesse an den Projekten, die im Rahmen der Konferenz präsentiert wurden. Die teilnehmenden Klassen hatten kreative Ansätze entwickelt, um den Tierschutz zu fördern und Verantwortung im Umgang mit Tieren zu lernen. Zu den beeindruckenden Projekten zählten unter anderem die Umsetzung eines respektvollen Verhaltens im Wald durch die 2A BG/BORG Deutschlandsberg sowie die tierfreundliche Gestaltung des Schulgartens durch die 1A Mittelschule Dr. Renner in Graz.
Innovative Ansätze zur Förderung des Tierschutzes
Die Schülerinnen und Schüler setzten sich aktiv mit verschiedensten Aspekten des Tierschutzes auseinander. Die 2B Mittelschule Vorau thematisierte beispielsweise die Haltung von Nutztieren und setzte sich intensiv mit dem Besuch eines Milchviehbetriebs auseinander. Für die 3B des Alten Gymnasiums Leoben war die Entwicklung eines Modells für einen tierfreundlichen Schweinestall ein zentrales Projekt. Zudem erarbeite die 1A Mittelschule Webling, Graz, spezielle Inhalte zur Darstellung von Heimtieren in der Werbung und den Problemen von Qualzuchten. Ein weiteres Projekt kam von der 1A Mittelschule Rottenmann, die eine Broschüre über verantwortungsvollen Tierkauf erstellte.
Diese Ansätze sind Teil eines größeren Trends, bei dem der Tierschutz in Bildungseinrichtungen immer stärker in den Fokus rückt. Laut ANIMA hat der Tierschutz für Kinder und Jugendliche einen hohen Stellenwert. Es wird angestrebt, Tierschutzthemen einen breiteren Raum in den schulischen Lehrplänen zu geben, da sie oft eine untergeordnete Rolle spielen. Die Organisation bietet zahlreiche Bildungsangebote, Workshops und Veranstaltungen an, um das Thema Tierschutz in den Alltag der Schülerinnen und Schüler zu integrieren.
Ein Schritt in die Zukunft des Tierschutzes
Die Kinder-Tierschutzkonferenz stellte somit nicht nur die hervorragenden Projekte der teilnehmenden Klassen vor, sondern diente auch als wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer stärkeren Sensibilisierung für Tierschutzangelegenheiten. Die vielfältigen Angebote, die von Organisationen wie Tierschutz macht Schule und ANIMA bereitgestellt werden, fördern die Kreativität und das Verantwortungsbewusstsein junger Menschen. Mit solch engagierten Initiativen ist zu hoffen, dass der Tierschutz in Zukunft noch mehr Beachtung finden wird und einen nachhaltigen Einfluss auf das Handeln der nächsten Generation hat.