Am 29. Dezember 2025 verfolgen zahlreiche Fußballfans mit Spannung die Geschehnisse beim Afrika-Cup, insbesondere die Spiele der algerischen Nationalmannschaft. Algerien hat sich durch einen knappen 1:0-Sieg gegen Burkina Faso in Rabat für die K.o.-Runde qualifiziert. Den entscheidenden Treffer erzielte Riyad Mahrez per Elfmeter in der 23. Minute. Mit diesem Tor hat Mahrez nun insgesamt neun Tore beim Afrika-Cup erzielt und ist damit Algeriens Allzeit-Torschütze in diesem Turnier. Zuvor hatte er bereits zwei Tore im 3:0-Sieg gegen Sudan erzielt, was seine führende Rolle im Team unterstreicht. Algerien führt somit die Gruppe E mit sechs Punkten an, während Burkina Faso und Sudan jeweils drei Zähler vorweisen können.
Ein weiteres bemerkenswertes Detail ist die starke algerische Defensive, die es Burkina Faso insbesondere nach der Halbzeit erschwerte, nennenswerte Chancen zu verwandeln. Vor der Halbzeit hatte Pierre Kabore zwar zwei gute Möglichkeiten, doch Algerien hielt dem Druck stand. Die letzten Gruppenspiele stehen bevor, bei denen Algerien gegen Äquatorialguinea und Burkina Faso gegen Sudan antreten werden.
Zinédine Zidane vor Ort
Besonderes Interesse weckte die Anwesenheit von Zinédine Zidane im Stadion, der beide Spiele Algeriens beobachtete. Der Grund für seine Anwesenheit ist, dass sein Sohn Luca im Tor für Algerien steht. Nationaltrainer Vladimir Petkovic äußerte sich verärgert über Fragen zu Zidane und betonte, dass auch andere Eltern anwesend waren. Petkovic möchte sich ganz auf das Sportliche konzentrieren, besonders nach dem Einzug ins Achtelfinale des Turniers. Zidane wird seit seinem Rücktritt von Real Madrid immer wieder mit Trainerposten in Verbindung gebracht, zuletzt als möglicher Nachfolger von Didier Deschamps in Frankreich.
Zudem konnten die Gastgeber Marokko ebenfalls einen Sieg feiern und erreichten mit einem 3:0-Sieg über Sambia das Achtelfinale. Für Marokko trugen sich Ayoub El Kaabi mit zwei Treffern (9., 50.) und Brahim Diaz (27.) in die Torschützenliste ein. Bei Sambia war der ehemalige Salzburger Patson Daka im Einsatz, während Jack Lahne von Austria Lustenau nicht zum Einsatz kam. In Gruppe A hat sich auch Mali mit einem 0:0 gegen die Komoren qualifiziert. Vier ehemalige österreichische Bundesliga-Spieler standen für Mali auf dem Feld: Mohamed Camara, Dorgeles Nene, Amadou Haidara und Mamadou Sangare, während Amadou Dante (Ex-Sturm) und Gaoussou Diakite (von Salzburg an Lausanne verliehen) auf der Bank saßen.
Die nächsten Spiele des Afrika-Cups versprechen weitere spannende Begegnungen, während die Fans die Leistungen ihrer Teams und Spieler im Blick behalten. Die Leistungen von Zidane und seinem Sohn werden ebenfalls weiterhin von den Medien genau beobachtet.