Am 27. Dezember 2025 geriet ein Schwan in eine gefährliche Lage im Bezirk Gänserndorf, Niederösterreich. Ein aufmerksamer Anwohner bemerkte den Vogel auf einem zugefrorenen See und alarmierte die Freiwillige Feuerwehr Lassee, die umgehend ausrückte, um zu helfen. Laut 5min.at fanden sich die Einsatzkräfte bald in einer herausfordernden Situation wieder, da das dicke Eis das Fortkommen erschwerte.

Um dem gefangenen Tier zu helfen, steuerte Markus Bittner ein Kanu über den kalten See. Er paddelte kraftvoll, um das Eis zu durchbrechen. Dies wurde von der Feuerwehr auch auf ihrer Facebook-Seite beschrieben, wie der Kurier berichtete. Der Schwan nutzte schließlich die einsetzende Strömung, um sich selbst aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Ein glückliches Ende

Nach erfolgreicher Rettung konnte der Schwan mit einem kräftigen Flügelschlag in die Lüfte aufsteigen und in Richtung Sonne davonfliegen. Dieser Einsatz wurde von der Feuerwehr als voller Erfolg gewertet und zeigt die entscheidende Rolle, die die Freiwillige Feuerwehr in Notsituationen spielt.

Solche tierischen Rettungsaktionen stehen seit kurzem auch im Fokus von Tierschutz Austria, die Feuerwehren und Polizeiinspektionen dazu aufruft, ihre spektakulärsten Tierrettungen für ein neues Ehrungsformat einzureichen. Diese Initiative hat das Ziel, die Sichtbarkeit von Tierrettungen zu erhöhen und die mutigen Einsatzkräfte zu ehren, wobei die beste Geschichte mit Preisen ausgezeichnet wird. Der Einsendeschluss für diese Geschichten war der 11. November 2025, wie in einem weiteren Bericht von OTS erwähnt.

Die Gala zur Preisverleihung fand am 2. Dezember 2025 statt, wo die besten Einsendungen gewürdigt wurden. Damit wird nicht nur die wertvolle Arbeit der Einsatzkräfte gewürdigt, sondern auch der wichtige Beitrag, den sie zum Tierschutz leisten. Tiere in Not verdienen jede Hilfe, und die Geschichten dieser heldenhaften Einsätze zeigen, wie viel Mut und Entschlossenheit hierfür erforderlich sind.