Am 18. November 2025 brach in Neustadtl/Donau, im Bezirk Amstetten in Niederösterreich, ein verheerender B3-Vollbrand in einer Scheune aus. Die Flammen waren bereits von weitem sichtbar und alarmierten zahlreiche Einsatzkräfte. Insgesamt rückten acht Feuerwehren mit rund 100 Mitgliedern aus, um die Brandbekämpfung zu unterstützen. Bereits beim Eintreffen der Feuerwehr waren die in der Scheune untergebrachten Pferde glücklicherweise im Freien und blieben unversehrt.
Die Einsatzkräfte setzten mehrere Löschleitungen ein, unter anderem eine Wasserleitung direkt aus der Donau. Um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten, kam auch schwerer Atemschutz zum Einsatz. Erfreulicherweise gab es keine Verletzten. Bis circa 17:30 Uhr liefen die Nachlöscharbeiten, die von den örtlichen Feuerwehren Neustadtl, Nabegg und Unterholz durchgeführt wurden. Um weitere Gefahren zu vermeiden, wird das teilweise eingestürzte Gebäude kontrolliert abgetragen.
Einsatzkräfte und Unterstützung
Zusätzlich zu den Feuerwehrleuten waren auch drei Rettungsfahrzeuge und drei Polizeistreifen vor Ort, um die Sicherheit zu gewährleisten und gegebenenfalls Unterstützung zu leisten. Der Bericht über den Großeinsatz wurde vom Bezirks-Feuerwehrkommando Amstetten herausgegeben.
Solche Brandereignisse sind nicht nur dramatisch, sondern werfen auch ein Licht auf die allgemeine Gefahrenlage in Bezug auf Gebäudebrände. Laut der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e. V. hat die vfdb Brandschadenstatistik eine umfassende Datensammlung zu Bränden erstellt, die für effektive Entscheidungen im Brandschutz von Bedeutung ist. Küchen sind dabei der häufigste Ort für Brandentstehungen, während über 83 % der Gebäudebrände in den unteren Etagen stattfinden.
Die Statistik erfasst unter anderem auch neue Brandrisiken, die durch technologische Entwicklungen wie Elektromobilität entstehen. Feuerschutzexperten sind immer wieder auf der Suche nach neuen Erkenntnissen, um den abwehrenden und vorbeugenden Brandschutz zu verbessern und zu optimieren. Bei diesem speziellen Vorfall wurde eindrucksvoll demonstriert, wie wichtig schnelle Reaktionen und effektive Löschmethoden sind.