Am 3. Dezember 2025 fand die Eröffnung des Salamanca-Gewölbes in Spittal an der Drau statt. Dieser neue Veranstaltungsort wird als Bühne für Kunst, Musik und Texte genutzt und bietet somit eine Plattform für kreative Ausdrucksformen in der Region. Klick Kärnten berichtet, dass die Autorin Regine Brandner aus ihrem Sagenroman vorlas, während Helena Fleissner sie auf der Harfe begleitete. Diese musikalische Untermalung verlieh der Lesung eine besondere Atmosphäre.

Zusätzlich wurden beeindruckende Skulpturen von Johanna Tschabitscher aus außergewöhnlichen Holzarten wie Essigbaum und Goldregen präsentiert. Auch die Bilder des Künstlers Severin Krön waren Teil der Ausstellung, die die faszinierende Welt der „Saligen“ aus Brandners Erzählung thematisiert. Brandner selbst beschrieb die inneren Wandlungen der mythologischen Figuren und ermöglichte den Besuchern einen tiefen Einblick in ihre komplexen Charaktere.

Die Ausstellung „SO HAM“

Die Ausstellung mit dem Titel „SO HAM“ ist bis zum 19. Dezember 2025 in der Galerie im Schloss Porcia zu sehen. Der Veranstaltungsort ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

  • Mittwoch: 13.00–16.00 Uhr
  • Donnerstag: 13.00–18.30 Uhr
  • Freitag: 10.00–12.00 Uhr

Der Standort der Galerie ist Burgplatz 5, 9800 Spittal an der Drau. Weitere Informationen zur Galerie sind auf der offiziellen Website Spittal an der Drau verfügbar.

Mythologie und ihre Wirkungen

Der Abend und die Ausstellung sind nicht nur eine Feier der Kunst, sondern auch ein interessantes Beispiel für die Rezeption antiker Mythologie in der modernen Kultur. Das Lexikon zur Wirkung und Rezeption griechisch-römischer Mythologie, herausgegeben von Maria Moog-Grunewald, bietet umfassende Einblicke in die Verknüpfungen zwischen Mythologie und verschiedenen Kunstformen wie Literatur und Musik. Wie Moog-Grunewald beschreibt, zielt die Veröffentlichung darauf ab, die Forschung zur Mythologie zu beleben und neue Ansätze für die Analyse künstlerischer Werke zu schaffen.

Die Verbindung zwischen mythologischen Erzählungen und modernen künstlerischen Interpretationen war an diesem Abend deutlich spürbar und unterstreicht die weiterhin relevante Rolle von Mythen in der zeitgenössischen Kunst- und Kulturszene.