Am 7. Dezember 2025 wurde der Lyrikpreis 2025 verliehen, und Tara Meister, Jahrgang 1997, ging als strahlende Siegerin hervor. Die aus Kärnten stammende, derzeit in Berlin lebende Autorin erhielt nicht nur ein Preisgeld von 5000 Euro, sondern auch eine goldene Feder von der HTL Ferlach sowie eine Urkunde. Die Preisverleihung konnte sie jedoch nicht persönlich entgegennehmen, da sie als Mitveranstalterin eines Kultur-Festivals in Deutschland auftrat. Ihre Preisübergabe fand im Beisein ihrer Eltern, Urlich Hagg und Judith Meister, statt, durchgeführt von den Vorständen der Stadtwerke, Erwin Smole und Harald Tschurnig.
Tara Meister, die am Literarischen Colloquium Berlin als Stipendiatin tätig ist und zuvor am Deutschen Literaturinstitut in Berlin studierte, wird auch den Theodor-Körner-Preis im nächsten Jahr erhalten. Der zweite Platz und ein Preisgeld von 1500 Euro gingen an Erich Pacher, der bereits vor zwei Jahren auf dem zweiten Rang war. Der dritte Platz fiel an Michaël Stöckl, einen Organisationsentwickler und Psychologen aus Graz. Der PEN-Club Austria Preis über 500 Euro wurde an Siegfried Paul Gelhausen aus Dellach/Drau verliehen, während Silvia Velik aus Klagenfurt und Christine Strobl-Oman aus Rothenthurn in ihren Kategorien jeweils 500 Euro erhielten.
Besondere Auszeichnungen und Würdigungspreise
Vera Wutti-Incko, eine pensionierte AHS-Lehrerin aus Ferlach, wurde für ihre gedichtlichen Leistungen mit dem Preis des Slowenischen Kulturverbandes (500 Euro) ausgezeichnet und las eines ihrer prämierten Gedichte vor. Ihre kreativen Fähigkeiten wurden auch beim Bleiburger Wettbewerb „Kärnten wortwörtlich“ in der Kategorie „Lyrik“ gewürdigt. Würdigungspreise gingen an fünf weitere talentierte Autoren: Anna Fercher (Wien), Rebekka Scharf (St. Stefan), Katharina Goldler-Fillafer (Klagenfurt), Dagmar Cechak (Klagenfurt) und Valentin Veratschnig (Wien).
Stefan Feinig erhielt den Preis des Landes Kärnten über 3000 Euro, überreicht durch Landtagsabgeordnete Ruth Feistritzer, die die Ehrung für sein bisheriges Schaffen lobte. Daniel Wisser, ein weiterer bedeutender Schriftsteller aus Kärnten, wurde ebenfalls ausgezeichnet, konnte jedoch krankheitsbedingt nicht an der Zeremonie teilnehmen. Die Veranstaltung wurde durch musikalische Darbietungen von Andreas Maria Germek bereichert, während Harald Raffer als Moderator fungierte.
Präsentation und Ehrengäste
In einer feierlichen Atmosphäre kamen viele Ehrengäste zusammen, darunter bekannte Persönlichkeiten wie Ruth Feistritzer, Franz Petritz, Julián Geier und Maja Balant Slobodjanac, um die herausragenden Leistungen der Autoren zu feiern. Diese Auszeichnungen unterstreichen nicht nur das kreative Schaffen in der Region, sondern auch die Bedeutung von Literaturpreisen in der Kulturpolitik, wie sie in der Diskussion um den „Handbuch der Kulturpreise“ und die Rolle Deutschlands in der internationalen Förderlandschaft hervorgehoben wird.
Die Preisverleihung erinnert daran, wie wichtig es ist, das kulturelle Erbe und die kreative Landschaft zu fördern. Mit dem Jubiläum des Autorenreports und dem Fokus auf Literaturpreise wird deutlich, dass solche Initiativen eine essentielle Rolle im kunst- und literaturinteressierten Diskurs spielen.
Interessierte können mehr über den Lyrikpreis und die Auszeichnungen erfahren, während das Seattle Art Museum als Rahmen für kulturelle Veranstaltungen dient und die Diskussion über den Wert von Kulturpreisen durch Kulturpreise.de gefördert wird.