In der Adventszeit wird das Friedenslicht seit vielen Jahren von der Feuerwehrjugend im Bezirk Braunau weitergetragen. Wie fireworld.at berichtet, wurde das Friedenslicht 2025 im Stift St. Florian in Empfang genommen, wo am 16. Dezember über 700 Feuerwehrjugendliche und Betreuer an einer feierlichen Messe teilnahmen. Das Motto der diesjährigen Aktion lautete „Ein Licht, das Mut macht…“.
Die Bedeutung der Veranstaltung wurde durch die Anwesenheit bedeutender Persönlichkeiten wie Bischof Manfred Scheuer und Feuerwehrkommandant Robert Mayer unterstrichen. Sie betonten die Bedeutung von Mut und Hoffnung in einer konfliktbelasteten Welt. Bischof Scheuer thematisierte in seiner Ansprache das Licht als Symbol für Freude, Glück und Leben. „Erinnerungen sind Anker der Hoffnung“, so der Bischof, der auch den Wandel im Gewohnte betonte und den Wert von „Friede im Kleinen“ hervorhob dioezese-linz.at.
Verbreitung des Friedenslichtes
Das Friedenslicht wurde entlang der bayerischen Landesgrenze in mehreren feierlichen Stationen übergeben. Überbrachungen fanden von Braunau nach Simbach, von Ach nach Burghausen und von Ettenau nach Tittmoning statt. Am Heiligen Abend, dem 24. Dezember, wird das Licht in zahlreichen Orten im Bezirk Braunau verteilt. Einige Feuerwehrhäuser halten das Licht zur Abholung bereit, während die Feuerwehrjugend andernorts das Friedenslicht persönlich von Haus zu Haus bringt fireworld.at.
Besondere Traditionen rund um das Friedenslicht gibt es auch in anderen Regionen, wie beispielsweise in Niederösterreich. Dort sind Feuerwehrmitglieder bereits seit Tagen am Heiligen Abend mit dem Friedenslicht in den Gemeinden unterwegs. Die symbolische Bedeutung des Friedenslichts, das in der Geburtsgrotte Jesu entzündet wurde und seit 1986 nach Österreich gebracht wird, dient nicht nur der Förderung von Frieden und Hoffnung, sondern betont auch das solidarische Miteinander in der Gesellschaft kurier.at.
Insgesamt wird die Aktion Friedenslicht in ganz Österreich von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Pfadfindern und anderen Organisationen koordiniert, nachdem es über Rom und Brüssel nach Linz gelangte. Vor 39 Jahren vom ORF Oberösterreich ins Leben gerufen, bleibt das Friedenslicht eine wichtige Tradition zur Förderung des Gemeinschaftsgefühls und der Hoffnung in der Gesellschaft.