Am 31. Dezember 2025 endete das Jahr für die Skispringer mit spannenden Wettbewerben in Garmisch-Partenkirchen. Die Qualifikation für das Neujahrsspringen zog 7.000 Zuschauer an, die die beeindruckenden Sprünge der Athleten verfolgten. Kleine Zeitung berichtet, dass Domen Prevc aus Slowenien den Wettkampf mit einem Sprung von 139,5 Metern für sich entschied und sich damit den ersten Platz sicherte.
Auf den Plätzen zwei und drei folgten die beiden österreichischen Springer Jan Hörl und Stephan Embacher. Embacher stellte mit seiner Bestleistung von 145,5 Metern einen neuen Schanzenrekord auf, der zuvor von Michael Hayböck mit 145,0 Metern gehalten wurde. Diese Leistung ist ein bedeutender Erfolg für den Athleten, der sich stark in der aktuell laufenden Vierschanzentournee präsentiert. BR hebt hervor, dass der Anlauf nach Embachers Rekordsprung um zwei Luken verkürzt wurde, was jedoch Jan Hörl nicht hinderte, ebenfalls beeindruckende 138 Meter zu erzielen.
Deutsche Springer im Aufwind
Die deutschen Springer haben sich nach einem schwachen Auftakt in Oberstdorf merklich verbessert. Sechs DSV-Springer konnten sich für das Neujahrsspringen qualifizieren. Bester deutscher Starter in der Qualifikation war Philipp Raimund, der mit 139,0 Metern den fünften Platz belegte und derzeit den fünften Rang in der Gesamtwertung der Tournee hält. Felix Hoffmann folgte auf dem achten Platz, nachdem er zuvor in Oberstdorf den dritten Platz belegt hatte.
Die Olympiasieger Pius Paschke und Andreas Wellinger zeigten ebenfalls Fortschritte im Wettkampfgeschehen, jedoch blieb Wellinger mit 125,0 Metern nur elfter, während Paschke auf den zwanzigsten Platz kam. Die Erwartungen sind jedoch hoch, dass beide Springer an ihre bestmöglichen Leistungen anschließen können. Eurosport ergänzt, dass auch die K.o.-Duelle für das Neujahrsspringen feststehen, in denen deutsche Springer gegen internationale Konkurrenten antreten werden.
Das Neujahrsspringen voraus
Der zweite Wettbewerb der Vierschanzentournee findet am Donnerstag um 14:00 Uhr statt, eine Veranstaltung, die viele Fans auf dem ganzen Kontinent anzieht. Letztes Jahr konnte Daniel Tschofenig aus Österreich die Tournee für sich entscheiden, und die österreichischen Springer haben auch in diesem Jahr eine dominierende Rolle eingenommen. In der Gesamtliste der bislang erfolgreichsten Springern hat Österreich mit 17 Gesamtsiegen die Nase vorn, gefolgt von Finnland und Deutschland.
Das Neujahrsspringen wird entscheidend dafür sein, wer in den kommenden Tagen die nötigen Punkte sammeln und sich in der Gesamtwertung nach vorne arbeiten kann. Die Fans dürfen sich auf spannende Duelle freuen, bei denen sowohl die jungen Talente als auch die erfahrenen Springer ihre Geschicklichkeit und Nervenstärke unter Beweis stellen werden.