Seit Ende September 2025 hat Billa wieder Rabattmarkerl eingeführt, die zuvor von Juli bis September 2025 für Kunden ohne jö-Mitgliedschaft abgeschafft waren. Diese Maßnahme soll eine spürbare Entlastung für alle Kunden schaffen, insbesondere in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten. Die Rückkehr der Rabattmarkerl kommt nach einem Sommer, in dem es zwei entscheidende Wendungen gab: REWE, die Muttergesellschaft von Billa, erklärte, dass eine parallele digitale und physische Einlösung der Rabattmarkerl technisch nicht möglich sei. In diesem Zeitraum konnten Kunden ohne App-Zugang lediglich drei von neun wöchentlichen Rabattmarkerl nutzen, die exklusiv für App-Benutzer verfügbar waren.

Kunden, die kein physisches Pickerl besitzen, wurde geraten, die jö-App zu nutzen. Diese App bietet individuelle Aktionen und Vorteilsbons und stellt damit eine wichtige Ergänzung zu den physischen Rabattmarkerl dar. REWE betont, dass eine Mitgliedschaft im jö-Programm weiterhin attraktive Vorteile und Angebote bietet und auf diese Weise die Kunden bestmöglich unterstützt werden sollen.

Kundenbindung im Einzelhandel

Kundenbindung ist ein zentrales Thema im Einzelhandel. Laut einer Untersuchung von KPMG sind Treueprogramme, die häufig als physische Kundenkarten oder digitale Apps umgesetzt werden, weit verbreitet. Ziel ist es, den Kunden Mehrwerte zu bieten, die von Treuepunkten über Rabatte bis hin zu exklusiven Vorteilen reichen. Solche Loyalitätsprogramme können jedoch für Händler kostspielig sein. Die Bedeutung einer gut durchdachten Zielgruppenanalyse wird dabei besonders hervorgehoben, um die Erwartungen und Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen.

Die Rückkehr zu physischen Rabattmarkerl könnte auch als Antwort auf die Fragen des Consumer Barometers interpretiert werden, die sich mit den Erwartungen an die Gestaltung von Loyalty-Programmen beschäftigen. Händler müssen sorgfältig überprüfen, welche Funktionen für Kunden wichtig sind und welche Vorbehalte bei deren Nutzung bestehen.

Filme und Massenunterhaltung

Unabhängig von den aktuellen Entwicklungen im Einzelhandel lohnt sich ein Blick auf das Medium Film, insbesondere auf die Geschichte von „Billa“. Dieser Actionthriller wurde 2007 unter der Regie von Vishnuvardhan veröffentlicht. Es handelt sich um eine Remake des 1980 veröffentlichten Films, der mit Rajnikanth in der Hauptrolle drehte. Die Neuauflage, die mit einem Budget von 15 Crore INR produziert wurde, erzielte Rekordverkäufe für ihren Soundtrack und wurde schließlich zum zweiten höchst-grossierenden Tamil-Film des Jahres 2007.

Die Erfolgsgeschichte von Billa zeigt, dass spannende Geschichten und starke Charaktere auch im digitalen Zeitalter hohe Relevanz haben können. Während Händler wie Billa nach Wegen suchen, ihre Markenkundenbindung zu verbessern, bleibt das Kino ein unverzichtbarer Teil der Kultur und Unterhaltung.