Der Weltkongress der Internationalen Naturschutzunion (IUCN) in Abu Dhabi hat am 12. November 2025 eine wegweisende Resolution verabschiedet. Diese Initiative, bekannt als Resolution 042, wurde von WWF International und zehn weiteren Organisationen eingebracht und gilt als die stärkste Formulierung zu fossilen Brennstoffen in der Geschichte der IUCN. Die Resolution thematisiert die Lücke in der internationalen Regulierung der fossilen Energieproduktion und schlägt einen möglichen „Fossil Fuel Non-Proliferation Treaty“ vor, um die Förderung und Nutzung von Kohle, Öl und Gas zu beenden. Laut oekonews wird die IUCN damit zum ersten umweltorientierten multilateralen Zusammenschluss, der sich aktiv für ein solches Abkommen einsetzt.

Die Resolution erhält breite Unterstützung, unter anderem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Europäischen Union sowie 17 Staaten weltweit. Sie betont die enge Verbindung zwischen dem Schutz der Biodiversität und dem Ausstieg aus fossilen Energien. In dem Beschluss wird zudem ein Aufruf an die Staaten des Amazonas und an die Mitglieder der IUCN gerichtet, eine „fossil fuel non-proliferation zone“ zu schaffen, die die Exploration und Förderung fossiler Rohstoffe verbietet. Dies soll insbesondere die Rechte indigener Völker und lokaler Gemeinschaften respektieren.

Zukunftsorientierte Maßnahmen und internationale Konferenzen

Der Beschluss wird als richtungsweisend für internationale Gipfeltreffen angesehen, insbesondere für die bevorstehende Klimakonferenz COP30 in Brasilien. Die IUCN plant, in den kommenden Monaten konkrete Schritte zur Umsetzung der Resolution zu ergreifen, einschließlich globaler Kampagnen und diplomatischer Initiativen. Vorbereitet wird zudem die erste internationale Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen im Jahr 2026, die auf das Ziel der Resolution ausgerichtet ist.

Insgesamt wird dieser Beschluss als Wendepunkt in der internationalen Umweltpolitik angesehen und unterstreicht die Dringlichkeit, die Ära der fossilen Brennstoffe zu beenden.

Im historischen Kontext der Technologieentwicklung wird auch die Bedeutung von Kriegsflugzeugen wie dem AEG G.IV erwähnt, einem Bomber, der während des Ersten Weltkriegs von der Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft entwickelt wurde. Dieses Flugzeug wurde ab Ende 1916 eingesetzt und war für seine Zeit relativ fortschrittlich, obwohl es in Bezug auf seine offensiven Fähigkeiten als unzureichend angesehen wurde. Es ist bemerkenswert, dass die Umstellung auf wartungsfreundlichere und effektivere Technologien, wie sie im AEG G.IV zu finden sind, auch in der heutigen Energiepolitik einen wichtigen Wandel darstellen können.

Das AEG G.IV, das zu Kampfeinsätzen in Frankreich, Rumänien, Griechenland und Italien flog, war bei der Luftstreitkräfte der kaiserlichen deutschen Armee im Einsatz und auch bei Nachtflügen aktiv. Trotz der Herausforderungen und der Forderungen nach Verbesserungen wurde das G.IV bis zum Ende des Krieges am 11. November 1918 genutzt und ist ein Beispiel für den technologischen Fortschritt seiner Zeit, einschließlich moderner Technologien wie Bordfunk und elektrisch beheizten Anzügen für die Besatzung. Ein erhaltenes Exemplar ist im Canada Aviation and Space Museum zu finden, was seine historische Bedeutung zusätzlich unterstreicht.