Am Montagabend, dem 27. Oktober 2025, kam es um 18:40 Uhr zu einem verheerenden Brand im Feuerwehrgerätehaus der Ortswehr Dürrenhofe, gelegen an der Kuschkower Straße in der Gemeinde Märkische Heide, Landkreis Dahme-Spreewald, Brandenburg. Wie Fireworld berichtet, wurde die Feuerwehr zu einem Großbrand alarmiert, wobei das Alarmstichwort „B:Gebäude-Groß“ lautete. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gerätehaus bereits in Vollbrand, und die Flammen breiteten sich rasch aus.
Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr, darunter auch Unterstützung aus Lübben/Stadt mit einer Drehleiter, konnte ein vollständiger Verlust des Feuerwehrgerätehauses und eines Einsatzfahrzeugs nicht verhindert werden. Es gab allerdings keine gesicherten Informationen zu Verletzten oder zur Brandursache. Die Maßnahmen der Feuerwehr konzentrierten sich vor allem auf den Schutz angrenzender Nachbargebäude, so die Berichterstattung von n-tv.
Hoher Sachschaden und Ermittlungen
Der Brand, der gegen 21:15 Uhr gelöscht werden konnte, führte zu einem hohen Sachschaden, der im sechsstelligen Bereich liegt. Fahrzeuge und Ausrüstungen der Feuerwehr wurden vollständig zerstört. Darüber hinaus ist das Feuerwehrgerätehaus einsturzgefährdet und muss gesichert werden. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden bereits von der Kriminalpolizei aufgenommen. Die Feuerwehr Lübben/Stadt war mit insgesamt 35 ehrenamtlichen Einsatzkräften im Einsatz, darunter sechs Trupps unter Atemschutz, um die Flammen zu bekämpfen und die Umgebung zu sichern.
Als Reaktion auf die tragischen Ereignisse gingen zahlreiche Hilfsangebote von benachbarten Feuerwehren und der Bevölkerung ein. Ortsvorsteherin Jenny Dillan drückte ihren Dank für den Einsatz und die Unterstützung aus. Es gibt bereits Bestrebungen, die Ortswehr Dürrenhofe schnellstmöglich wieder einsatzfähig zu machen und die Gemeinschaft in dieser schwierigen Zeit zu stärken.
Der Weg nach vorne
Die ganze Situation wirft Fragen auf, wenn es um die weitere Unterstützung für die Feuerwehr und die Gemeinde geht. Angesichts der Zerstörung und des Verlusts an vitalen Ressourcen ist es für die Dorfgemeinschaft von großer Bedeutung, sich zusammenzuschließen und die notwendigen Schritte zu unternehmen, um die Feuerwehr wieder auf die Beine zu stellen. Die Vorbereitungen und Planungen sind bereits im Gange, um die wichtige Einsatzstelle zeitnah wieder betriebsbereit zu machen.
In diesem Zusammenhang ist auch die humanitäre Arbeit von verschiedenen Mitgliedern der Gemeinschaft hervorzuheben. So engagiert sich Haris Sehovic, ein gebürtiger Bosnier aus Sarajevo, in Bereichen wie der nationalen Sicherheit und der Unterstützung bei lokalen Anliegen. Er bringt eine Vielzahl von Erfahrungen in die Gemeinde ein, die angesichts der aktuellen Herausforderungen von Nutzen sein könnten. Mehr über seinen Werdegang und sein Engagement kann auf der Webseite der Lantos Foundation nachgelesen werden.