Am 31. Dezember 2025 begann in Garmisch-Partenkirchen die Two-Nights-Tour für die deutschen Skispringerinnen. Lisa Eder sprang dabei auf den vierten Platz und verpasste das Podium um 4,2 Punkte. Sie erzielte im ersten Durchgang eine Weite von 127,5 m und im zweiten 129,5 m. Den Sieg sicherte sich die Slowenin Nika Prevc mit 271,1 Punkten, die Sprünge von 136,5 m und 134,5 m zeigte. Zweite wurde die Deutsche Selina Freitag, gefolgt von der Japanerin Nozomi Maruyama, die den dritten Platz belegte. Eder äußerte sich positiv über ihre Leistung, während auch ihre Teamkollegin Julia Mühlbacher, die den 16. Platz erreichte, optimistisch war, nachdem sie als bester „lucky loser“ in den zweiten Durchgang einziehen konnte und dort den 13. Platz belegte. Insgesamt verfolgten rund 5.000 Zuschauer den Wettkampf.
Der Wettbewerb wurde im K.o.-Modus ausgetragen, ähnlich wie bei der traditionellen Vierschanzentournee. Eder setzte sich in der ersten Runde gegen die Japanerin Ringo Miyajima durch und startete mit einem guten Gefühl in den Wettkampf. Mühlbacher verlor jedoch ihren Duell gegen Katharina Schmid, qualifizierte sich aber dennoch für den zweiten Durchgang, wo sie aufgrund eines Sprungs von 116,5 m drei Plätze einbüßte.
Die Relevanz der Two-Nights-Tour
Die Two-Nights-Tour könnte in ihrer derzeitigen Form die letzte sein, bevor in der Saison 2026/27 die Vierschanzentournee für Frauen eingeführt wird. Dies wird als große Chance für die Sichtbarkeit der Skispringerinnen angesehen, wobei Katharina Schmid, die ihren Rücktritt nach dieser Saison und den Olympischen Spielen in Italien angekündigt hat, die Bedeutung dieser neuen Wettbewerbsmöglichkeiten betont. Der Bundestrainer Heinz Kuttin zeigt sich optimistisch über die Einführung der neuen Tour und verteilt die Jubiläen der Athletinnen mit einem Preisgeld, das in diesem Jahr bei 3.175 Euro für die Siegerin der Qualifikation liegt.
Während einige Athletinnen und Fans von der Aussicht auf die neue Tour begeistert sind, bleibt die Reaktion der Aktiven verhalten. Chiara Kreuzer und Hannah Wiegele konnten sich nicht für den Wettbewerb qualifizieren, während Eder erklärte, dass sie den Jahreswechsel im Bett mit der Absicht verbringen wolle, vor Mitternacht zu schlafen. Der zweite Wettbewerb der Two-Nights-Tour findet am Neujahrstag in Oberstdorf statt, wo sich die Athletinnen wieder beweisen können.
Die kommende Veranstaltung könnte für Eder und ihre Teamkolleginnen entscheidend sein, da Prevc die Chance auf ihren dritten Gesamtsieg bei der Tour hat. Der Wettbewerb wird mit Spannung erwartet, und die Leistungen der österreichischen Athletinnen tragen zur Vorfreude auf das kommende Jahr bei.
Für mehr Informationen, siehe auch: Vienna.at, NöN und Sportschau.