Am 5. Dezember 2025 kam es gegen 11:00 Uhr zu einer dramatischen Explosion in einem Wohnhaus in Chamerau, Landkreis Cham, Bayern. Trotz der sofortigen Reaktion von Feuerwehr und Polizei wurden zwei Personen verletzt, wobei ein 29-jähriger Mann aus dem Wohnhaus schwer verletzt wurde. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Auch ein Arbeiter einer benachbarten Baustelle erlitt leichte Verletzungen. Die Police gab an, dass mehrere Anwohner ebenfalls betroffen sind und leicht verletzt wurden. Insgesamt wird von mindestens sechs Verletzten berichtet.
Die Explosion führte zu einem Vollbrand des Gebäudes, bei dem das halbe Dach weggesprengt wurde. Anwohner in einem Umkreis von etwa 100 Metern wurden vorsorglich evakuiert. Einsatzkräfte, inklusive gut 200 Feuerwehrleuten, waren vor Ort, um die Situation unter Kontrolle zu bringen und zu löschen. Laut ersten Informationen gab es während der Explosion extrem laute Geräusche, die die Nachbarschaft erschreckten.
Auswirkungen und Evakuierung
Die Polizeiinspektion Bad Kötzting erklärte, dass aktuell keine Gefahr für die Bevölkerung besteht, rät jedoch dringend dazu, den betroffenen Bereich wegen starker Rauchentwicklung zu meiden. In der Nähe wurde eine Bahnlinie zeitweise gesperrt. Anwohner wurden in einer Turnhalle untergebracht, während die Feuerwehr noch immer mit umfangreichen Löscharbeiten beschäftigt ist. Rauch dringt weiterhin aus dem zerstörten Gebäude, und Teile des Gebäudes werden derzeit mit einem Bagger abgetragen.
Die Ursache der Explosion bleibt bislang unklar. In der betreffenden Straße sind keine Gasleitungen verlegt, was die Ermittlungen der Brandermittler der Kriminalpolizei Regensburg erschwert. Diese untersuchen den Brandort, um die genauen Umstände zu klären. Anwohner berichten über plötzliche und unerwartete Ereignisse, die die gesamte Nachbarschaft in Aufruhr versetzten.
Maßnahmen zur Gefahrenverhütung
Explosionen stellen in Wohn- und Arbeitsbereichen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Arbeitgeber müssen daher geeignete Maßnahmen zur Verhinderung von Brand- und Explosionsgefahren ergreifen. Dazu gehört die Vermeidung gefährlicher Mengen brennbarer Stoffe und der Einsatz explosionsgeschützter Geräte. Maßnahmen wie regelmäßige Reinigung, die Verwendung explosiver Stoffe in begrenzten Mengen und der Einsatz von Gaswarngeräten sind von zentraler Bedeutung. Das Bundesinstitut für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin macht auf die Wichtigkeit von Zündgefahrenmanagement aufmerksam.
Bis die Ursache der Chamerau-Explosion ermittelt werden kann, besteht für die Anwohner Unsicherheit. Die Behörden betonen, dass der Schutz der Bevölkerung höchste Priorität hat und alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, um zukünftige Vorfälle zu vermeiden. Die Situation ist weiterhin angespannt und die Untersuchungen dauern an.
Für aktuelle Entwicklungen stehen die Berichte der Fireworld sowie BR bereit, die laufend aktualisiert werden.