Am 10. Oktober 2025 hat die Feuerwehr München einen bedeutenden Schritt in der Modernisierung ihrer Einsatzfahrzeuge unternommen. Diese erhält drei neue Löschgruppenfahrzeuge Katastrophenschutz (LF 20 KatS) von der Albert Ziegler GmbH. Der Auftrag folgt auf einen Rahmenvertrag aus dem Jahr 2024, der insgesamt 83 HLF 20 für die Berufsfeuerwehren in München und Augsburg umfasste. Diese neuen Fahrzeuge sind Teil einer strategischen Initiative zur Verbesserung des Katastrophenschutzes, die die vorhandene Flotte substantiiert ergänzt.

Die neuen LF 20 KatS basieren auf einem MAN TGM 18.320 4×4 BB Fahrgestell und zeichnen sich durch eine Motorleistung von 320 PS (235 kW) aus. Mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 16 Tonnen, einer Länge von 7.300 mm und einer Breite von 2.500 mm sind die Fahrzeuge zudem robust und geländefähig, was sich als besonders wertvoll in unwegsamem Gelände erweist.

Modernste Technik für erhöhte Einsatzbereitschaft

Der Aufbau der neuen Fahrzeuge erfolgt mit dem ALPAS der neuesten Generation, wodurch maximale Variabilität und Stauraum gewährleistet sind. Die Z-Cab-Ausführung ermöglicht eine Besatzung von 1+8, was eine schnelle Reaktion bei größeren Lagen gewährleistet. Dies ist besonders wichtig in Situationen, in denen jede Sekunde zählt.

Die Bedienung der neuen Fahrzeuge erfolgt durch das benutzerfreundliche Konzept Z-Control, das die Einheitlichkeit mit anderen Fahrzeugen wie HLF ermöglicht. Dieses Konzept nimmt eine zentrale Rolle in der Ausbildung der Feuerwehrleute ein, beschleunigt die Abläufe im Einsatz und erhöht die Sicherheit der Mannschaft erheblich.

Markus W. Weber, der CSO der ZIEGLER Gruppe, betont das anhaltende Vertrauen der Landeshauptstadt München in bewährte Technik und moderne Ausstattung. Die Investition in diese neuen Löschgruppenfahrzeuge spiegelt den fortwährenden Einsatz der Stadt wider, um den Katastrophenschutz zu verbessern und den Herausforderungen der heutigen Zeit gerecht zu werden.

Konzept und Herausforderungen im Katastrophenschutz

Im Kontext des Katastrophenschutzes ist es erwähnenswert, dass die zentrale Beschaffung, Entwicklung und Ausstattung der Einsatzfahrzeuge dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) obliegt. Laut dem BBK werden die Fahrzeuge im Bestückungslager in Bonn-Dransdorf mit den erforderlichen Geräten ausgerüstet. Das entsprechende Ausstattungskonzept stammt aus dem Jahr 2008 und umfasst insgesamt 5.421 Einsatzfahrzeuge und Ausstattungen, die sich an einem erwartbaren Gefahrenbild orientieren.

Dieses Konzept ist darauf ausgelegt, den Katastrophenschutz der Länder in besonderen Lagen zu unterstützen, insbesondere bei CBRN-Gefahren (Chemisch, Biologisch, Radiologisch, Nuklear) und im Fall eines Massenanfalls von Verletzten. Die neuen Fahrzeuge der Feuerwehr München werden somit nicht nur einen Beitrag zur schnellen Einsatzbereitschaft leisten, sondern auch zur Stärkung der gemeinsamen Anstrengungen im Katastrophenschutz.

Mit dieser Beschaffung wird deutlich, dass die Feuerwehr München die Notwendigkeit moderner Technik zur Gewährleistung der Sicherheit ihrer Bürger ernst nimmt. Die neuen Löschgruppenfahrzeuge sind ein weiterer wichtiger Baustein in der zukunftsweisenden Entwicklung des Katastrophenschutzes in der Region.

Für weitere Details zu den Fahrzeugen und deren Ausstattung besuchen Sie die Webseite von Ziegler oder Informationen über den Katastrophenschutz auf der Seite des BBK.